Die meisten Logo-Probleme entstehen nicht beim Design, sondern schon bei der Entscheidung davor.
Ein Logo, das von fünf Personen im Unternehmen „irgendwie gut“ gefunden werden muss, wird fast automatisch zum Kompromiss — und Kompromisse sind selten unverwechselbar. Am Ende sollte eine Person die finale Entscheidung treffen, im Idealfall nach Rücksprache mit der Zielgruppe, nicht mit der gesamten Belegschaft.
Vor zehn Jahren waren verspielte Farbverläufe überall, dann kam Flat Design, jetzt experimentieren viele wieder mit Bewegung und 3D. Ein Logo, das stark an einen Trend gebunden ist, wirkt in wenigen Jahren datiert. Zeitlose Formensprache hält länger als jeder Trend.
Ein Logo muss auch als winziges Favicon oder auf einem Kugelschreiber funktionieren. Feine Linien, viele kleine Elemente — das alles verschwimmt bei Verkleinerung zu einem grauen Fleck. Wir testen jedes Logo deshalb konsequent in Miniaturgröße, nicht nur auf dem großen Bildschirm.