Ein teures Logo und eine 08/15-Website zusammen wirken wie ein Maßanzug mit Turnschuhen.
Mir begegnet das ständig: Ein Unternehmen investiert vierstellig in ein sauberes Logo, eine durchdachte Farbwelt, vielleicht sogar ein kleines Styleguide-PDF — und dann wird die Website irgendwo aus einem Baukasten zusammengeklickt, mit Standardschrift und Stockfotos, die zufällig gerade passten.
Das Ergebnis: Wer zuerst das Logo sieht und dann die Website, merkt den Bruch sofort, auch ohne ihn benennen zu können. Es fühlt sich einfach nicht wie dieselbe Firma an.
Selten ist böser Wille im Spiel. Meistens wurde das Logo von einer Person oder Agentur gemacht, die Website von einer anderen — Monate später, ohne Rücksprache, ohne Styleguide zur Hand. Jeder hat sein Bestes gegeben, nur eben nicht zusammen.
Genau deshalb bevorzugen wir es, Logo und Website im selben Projekt zu denken, auch wenn das Logo längst fertig ist: Wir schauen uns an, was es transportiert, und ziehen das konsequent durch — Typografie, Farbabstände, sogar die Bildsprache.